13 November 2008

Tateshots #11 Juan Muñoz



The first translation into Jaglian (a language I invented) of a Tate Museum video. Subtitles in Jaglian. (2007)

08 May 2006

"Elisabet und Marianne" - ein Einblick in die Persönlichkeit des Menschen

Mit diesem Film versuche ich zum ersten Mal die Persönlichkeit des Menschen zu analysieren. Das ist selbstverständlich keine einfache Aufgabe. Deshalb habe ich für die Geschichte des Filmes nur zwei Hauptdarsteller gewählt. In Wirklichkeit gibt es aber nur eine Hauptdarstellerin, und das ist Marianne. Der Zuschauer glaubt vielleicht, dass Elisabet die wichtigste Figur ist, aber ich bin nicht dieser Meinung. Beide Frauen sind zwar wichtig für den Film, aber es geht vor allem um Marianne. Diese unbewusste Selbstanalyse, die sich im Laufe des Filmes abspielt, und auch der Einfluss von Elisabet auf die Veränderung von Mariannes Charakter waren für mich die Kernpunkte der Geschichte. Der Einfluss Elisabets auf Marianne wird immer stärker und steigert sich, bis sie ihn nicht mehr aushalten kann. Die Selbstanalyse ist nicht nur für Marianne, sondern auch für Elisabet. Sie ist die erste, die ihr eigenes Leben analysiert, was am Ende schockierend für sie ist.

Ein immer wieder auftauchendes Thema ist die Einsamkeit. Aber dieses Gefühl erweisst sich als trügerisch. Warum? Denn die meisten von uns wollen sich nicht einsam fühlen, während andere sich absichtlich allein fühlen wollen. Das ist Elisabets Fall. Sie hat das Bedürfnis, sich von der Welt abzuschotten. Was treibt jemanden dazu? Diese Frage wollte ich nicht unbedignt beantworten, aber nur weiter ausschöpfen.

23 December 2005

Es ist fast Weihnacht (Auszug aus "kanadisches Abenteuer")

Gestern bin ich ausgegagen, denn einige Freunde haben mich eingeladen. Natürlich habe ich nicht dieses Angebot abgelehnt. Mitternacht tanztzen wir in der Kneipe. Wir sind dort bis 3 Uhr geblieben. Und dann der Weg zurück nach Hause war lang, nicht wegen der Ferne, sondern des Warten des Nachtbusses. Heute, den 23. Dezember, habe ich wirklich Lust, mit der Arbeit aufzuhören. Noch ein paar Weihnachtsgeschänke erwarten mir, und dann Morgen mit dem Zug nach Toronto. Diese Zeit um Weihnacht gefällt mir gut, denn alles ist schön draussen auf der Strasse, die Stimmung ist anders. Es gibt irgendwie eine Erwartung; vielleicht erwarten wir Geschänke, die wir meistens nicht bekommen. Aber schon das Gefühl der Erwartung macht einem gut. Was haltet ihr davon?

20 February 2005

Das "Jetzt"

Das Wort « Jetzt » wird sehr oft beim Sprechen benützt. Aber wissen wir, was dieses Wort eigentlich bedeutet? Was meinen wir eigentlich, wenn wir „jetzt“ sagen?

Für mich ist es klar, dass die Gegenwart, was wir als „jetzt“ beschreiben, die einzige Wahrheit ist. Das Problem ist nur, dass diesen Moment sehr wenig dauert. Es ist nur ein momentaner Blick, Bruchteile von Sekunden, und er ist wieder weg. Nach diesen Sekunden ist es schon Vergangenheit.

In Hinsicht auf die Beschreibung von Ereignissen, können wir sagen, nur die Gegenwart kann realistisch sein. Irgendeine Beschreibung von vergangenen Ereignissen muss eine subjektive Beschreibung sein. Die Erklärung dafür ist, dass ein Ereignis immer von vershiedenen Personen betrachtet wurde, und jeder kann mehrere unterschiedliche Kleinigkeiten von diesem Ereignis behalten. Wenn jeder versucht eine Beschreibung zu machen, ist das Resultat wegen der verschiedenen Interpretationen anders, und wer ist dann fähig zu entscheiden, welche von diesen Beschreibungen die richtig und wahre ist? Es ist einfach unmöglich, ein Urteil zu fällen, denn jede Beschreibung ist in sich richtig, und entspricht der Wahrheit des Erzählers. Deshalb ist die Vergangenheit immer eine ausgewählte Version / Interpretation der Wahrheit.

Nur Bilder und Filme können die realistische Lage eines Ereignisses festhalten. Aber sobald man beginnt, diese Bilder zu beschreiben, kommt man in den subjektiven Bereich. Ein Bereich, der einfach unbeschreibar ist.

Genau das Gleiche passiert mit der Zukunft. Hier geht es nur um Pläne, Vorstellungen, und Ideen. Aber auch hier gibt es nichts Konkretes.
Bei Erzählungen und Beschreibungen sind die Vergangenheit und Zukunft subjektive Bereiche, die sich dem Surrealismus nähern. Und jede Geschichte, jeder Roman ist eine subjektive Erzählung, die von einer Person (in diesem Fall vom Schriftsteller) verfasst wurde